Die Studierenden der Fachhochschule Frankfurt haben sich selbst ein großes Ziel gesteckt: Im Wahlpflichtfach “Landschaftsgestaltung” (Sommersemester 2009) wollen sie ihre neu erworbenen Kenntnisse am Kleinen Friedberger Platz in Frankfurt ausprobieren. Gemeinsam mit den Anwohnern und Geschäftsleuten des Platzes, dem Ortsbeirat des Nordends, der Kunst-im-Nordend-Gruppe KuNO und den Ämtern der Stadt Frankfurt möchten sie den Platz neu gestalten und selbst bauen! Die Studierenden haben sich in mehrere Gruppen aufgeteilt, die bestimmte Aufgaben ganz nach Neigung und Kompetenz übernimmt: Eine PR-Gruppe hat ein Logo und einen Blog im myspace.de entwickelt und eine erste ‘Pressekonferenz’ am Friedberger Platz (27.Juni, 13.00 Uhr) organisiert. Eine andere Gruppe hat einen Fragebogen entwickelt und so bei den Anwohnern erste Wünsche, Ideen und Bedürfnisse für den Platz eingesammelt. (20.Juni) “Viel Grün” und “Angebote zum Aufenthalt” haben sich nahezu alle der 50 teilnehmenden Anwohner für den Platz gewünscht. “Irgendwas gegen den Lärm” ist deshalb das oberste Ziel für die neue Platzgestaltung. Aufbauend auf diesen Informationen haben sich 4 Entwurfsgruppen gebildet, die 4 verschiedene Konzepte für den Platz entwickelt haben. (24.Juni), aus denen jetzt Arbeits-Modelle im Maßstab 1:100 gebaut werden. Mit diesen Modellen wird am Samstag, den 4.Juli am Friedberger Platz eine weitere Arbeitsgruppe eine “Planungswerkstatt” initiieren, zu der alle Studierenden, Anwohner, Geschäftsleute, Ortbeirat eingeladen sind. Welcher Entwurf ist der Richtige? Welche Ideen sollten verwirklicht werden? Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sollen dann in der Woche darauf in einem Ortstermin mit den städtischen Gremien besprochen werden und die mögliche, die machbare und finanzierbare Vision für den Platz festgelegt werden. Dann wird eine weitere Gruppe diesen Entwurf final planen und für die Ausführung vorbereiten. Wenn alles gut geht, soll dann bald - vielleicht noch dieses Jahr - gemeinsam mit dem Grünflächenamt der Stadt Frankfurt und vielen anderen Helfern der Platz gebaut werden!
Tolle Sache!
Liebe Geschäftspartner,
dank unserer neuen Büro- und Arbeitsstruktur sind wir von einem festen Bürobetrieb unabhängig und in Garten, Landschaft und Hochschule für unsere Projekte und Kunden unterwegs.
In unserer neuen Mini-Zentrale sind wir unter der alten Post- und Büroadresse 1-2 Vormittage pro Woche telefonisch für Sie erreichbar. Ansonsten erreichen Sie uns jederzeit über unsere persönlichen Email-Adressen und Mobilnummern. Wenn Sie ersten Kontakt mit uns aufnehmen möchten, sprechen Sie uns bitte Ihr Anliegen auf Band 069 - 59795378 oder schreiben Sie uns eine Email: info@lebenbauen.de. Wir melden uns umgehend.
Danke für Ihr Interesse!
Prof. Ulla Schuch
Pilgern, wandern, entschleunigen, walken, nordicwalken, spazieren, promenieren, flanieren, gehen, joggen… in dieser Geschwindigkeit sich fortzubewegen ist wieder modern, ist Luxus und Kult zugleich.
Architekturstudenten der Fachhochschule Frankfurt haben im Wintersemester 2008/2009 Wege quer durch Europa entwickelt: PARIS-PRAG, SANDWEG, SUPERCURRO, BLUE ROUTE, EUROPASTEG, LASTLINKLOVE, KULTOUR, REDLINE, DOWN THE RIVER waren die spannenden Titel der von den Wettbewerbsteilnehmern festgelegten Routen. 20-40 Tage wird man unterwegs sein, um Landschaften und Kulturen, Städte und Ereignisse auf dem Pfad durch Europa zu erlaufen. Ein Weg, der verbindet. Ein Weg zu sich selbst. Der Weg ist das Ziel.
Die Arbeitsergebnisse zeigen, wieviel Potential sich hinter dieser Aufgabe verbirgt. Das Thema wird mich weiter beschäftigen. Der Weg soll Wirklichkeit werden. Europa ist schön!!
Zwei Kinder im Alter von 9 und 12 Jahren wollen im Garten toben. Hängematten, Kletterseile, Rasenfläche und Basketballkorb sind genug Angebot für die kurzen Spielzeiten am Nachmittag. Für Papa gibt einen Arbeitsplatz mit Stromanschluß für Laptop und Radio. Ein kleiner runder Tisch im Kräuterkies unter dem großen Kirschbaum wartet auf Kaffeetassen und Streuselkuchen. Der große Familientisch steht auf der neuen Holzterrasse am Haus. Eine 1,8 m hohe, fertig geschnittene, neu gepflanzte Lorbeerhecke hat innerhalb von nur einem Nachmittag die häßlichen Zaunelemente vom Nachbarn verdeckt. Der Blick des Nachbarn der anderen Seite ist nun hinter einer bedruckten Mesh-Gewebe-Banderole verschwunden. Einzelne Großsträucher und Stauden vor der Banderole machen die Illusion von Natur und Ferne perfekt. Die nächsten Jahre laden unkomplizierte Kiesflächen mit große Natursteinplatten und einzelnen Stauden und Gräsern darin zum Laufen, Spielen und freiem Bewegen im Garten ein. Wenn die Kinder einmal größer sind, werden diese Flächen mehr und mehr mit blühenden duftenden Gehölzen und Stauden bepflanzt. Dann schließt sich der grüne Teppich, der jetzt nur fragmentarisch als Rasen und Staudenbeete erkennbar ist.
Ausführung: Fa. Herbst. Pflanzen: Fa. Neumann. Mitarbeit: Ina Schuch, Martin Köth.